Unfall geht glimpflich aus – Ersthelfer leicht verletzt

Foto: Benjamin Nolte (SHZ)

Wallsbüll | Gegen 20 Uhr heulten am Mittwochabend die Sirenen in Wallsbüll und Schafflund. Gemeldet wurde den Einsatzkräften ein Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person in Wallsbüll

. Auch ein Rettungswagen und der Flensburger Notarzt machten sich auf den Weg an die Einsatzstelle, an der ein Pkw gegen einen Baum geprallt sein sollte.Als die ersten Einsatzkräfte den Unfallort erreichten, fanden sie einen VW Golf vor, der im Graben vor einem Sandwall zum Stehen kam, der Fahrer hatte das Fahrzeug bereits verlassen. Ein Ersthelfer hatte unmittelbar nach dem Unfall beherzt die Fahrerscheibe des Fahrzeugs eingeschlagen, da es zunächst den Anschein hatte, dass der Fahrer bewusstlos sei.Betriebsstoffe ausgelaufenWährend die freiwillige Feuerwehr Schafflund vor Ort nicht mehr tätig werden musste, übernahmen die Einsatzkräfte der Wallsbüller Wehr die Absicherung der Unfallstelle und streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab.Augenscheinlich hatte der Unfallfahrer aus Richtung B199 kommend auf der Osterbyer Straße die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, ein Verkehrsschild auf einer Verkehrsinsel umgefahren und sich dabei unter dem Fahrzeug Leitungen aufgerissen, wodurch Betriebsstoffe austraten.Zum Stehen kam der Golf im Straßengraben, unmittelbar vor einem Baum. Äußerlich wies das Auto bis auf die eingeschlagene Seitenscheibe kaum Beschädigungen auf.Ersthelfer mit leichten VerletzungenDer Fahrer wurde durch die Besatzung des alarmierten Rettungswagen und den Notarzt erstversorgt und anschließend in die Notaufnahme nach Flensburg gefahren. Der Ersthelfer erlitt leichte Verletzungen an der Hand, die vor Ort ambulant versorgt worden sind. Ein Abschleppunternehmen barg das Unfall-Fahrzeug.

Quelle: https://www.shz.de/28186017 ©2020

Erneut Feuer im historischen „Alten Bahnhof“

Bild: Karsten Sörensen (SHZ)

Feuerwehren aus Wallsbüll, Meyn und Schafflund waren im Einsatz. Menschen wurden nicht verletzt. von Karsten Sörensen


17. April 2020, 18:07 Uhr Wallsbüll | Bei einem Brand im „Alten Bahnhof“ in Wallsbüll ist am Freitag Sachschaden entstanden. Das historische Gebäude wird nach einem Brand 2019 zurzeit renoviert.Um kurz nach 14 Uhr alarmierten die Sirenen Feuerwehren aus Wallsbüll, Meyn und Schafflund. Vor Ort bemerkten die Einsatzkräfte eine größere Rauchentwicklung auf dem Dach des Gebäudes. Es mussten mehrere Schlauchleitungen zur Löschwasserversorgung aufgebaut werden, berichtete Gemeindewehrführer Björn Wagner.Anfang 2019 brannte es im „Alten Bahnhof“ schon einmal. Die Feuerwehrkräfte konnten dank einer kompletten Einrüstung des gesamten Gebäudes problemlos an die Brandstelle im Dachbereich gelangen. Nach Angaben des Einsatzleiters waren Holzverkleidungen aus noch unbekannten Gründen im Dachbereich in Brand geraten. Die Brandschützer mussten mit Motorsägen Teilflächen der Dachhaut öffnen, um das Feuer zu löschen. Mehrere Gasflaschen wurden zudem von den Einsatzkräften aus dem Gefahrenbereich evakuiert und zum Erdboden abgeseilt. Der „Alte Bahnhof“ brannte bereits zu Beginn des Jahres 2019 und wird zurzeit komplett saniert.Noch während der aktuellen Löscharbeiten übernahm die Flensburger Kriminalpolizei die Ermittlungen der Brandursache. Zur Höhe des entstandenen Schadens liegt nach ersten Schätzungen im fünfstelligen Bereich.

Quelle: https://www.shz.de/28056837 ©2020

Verpuffung mit anschließender Explosion in Biogasanlage – eine Person verletzt

Bildquelle: Sebastian Iwersen (SHZ)

In der Gemeinde Lindewitt (Wiehelund) ist es am Montagvormittag (02.12.19) gegen 11:45 Uhr zu einer Verpuffung mit anschließender Explosion in einer Biogasanlage gekommen. Dabei wurde eine männliche Person verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei wurden zum Zeitpunkt des Unglücks Arbeiten an einem Fermenter durchgeführt, bei denen auch ein Kran zum Einsatz kam. Hierbei ist es zu einer Verpuffung gekommen. Durch die Verpuffung kam es daraufhin zu einer Explosion mit einer Stichflamme im Fermenter und anschließender starker Rauchentwicklung.

Durch die Verpuffung wurde der 63-jährige Kranführer schwer verletzt. Er wurde mit Brandverletzungen in eine Spezialklinik nach Lübeck geflogen. Eine Schadenshöhe konnte bislang nicht ermittelt werden.

Mehrere Feuerwehren, der Löschzug Gefahrgut sowie der Kreisbrandmeister des Kreises Schleswig-Flensburg waren eingesetzt. Die am Einsatzort gelegene Landesstraße 14 musste für die Zeit der Löscharbeiten voll gesperrt werden. Die Kriminalpolizei Flensburg hat die Ermittlungen aufgenommen.

OTS Polizeidirektion Flensburg

Quelle 02.12.19 17:25Uhr: https://www.frisches-flensburg.de/verpuffung-mit-anschliessender-explosion-in-biogasanlage-eine-person-verletzt/?fbclid=IwAR3-b-uOPSWuipjyzdW7kfBFOAN1qHX7VhiH6hI8LZzni2BqBtVy-0Rk3JY

Unfall auf der B199

Am Donnerstagnachmittag (14.02.19) um 15:08 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Wallsbüll zu einem Verkehrsunfall auf der B199 gerufen. Ein Fahrzeug ist dabei auf ein vorausfahrendes Fahrzeug aufgefahren. Die Besonderheit dabei war, dass das auffahrende Fahrzeug mit einer Gasanlage betrieben wurde. Die eintreffenden Kameraden konnten jedoch keine Beschädigung und damit verbunden das austreten von Gas feststellen, so das die Fahrzeuge ohne weitere Gefahren abgeschleppt werden konnten. Verletzt wurde niemand, es ist lediglich ein Sachschaden entstanden. Die Freiwillige Feuerwehr Wallsbüll war mit 10 Kameraden zum sichern der Unfallstelle und aufnehmen von Betriebsstoffen vor Ort.

Tragehilfe für den Rettungsdienst

Am Sonntag morgen um 10:41 wurde die Freiwillige Feuerwehr Wallsbüll zusammen mit den Kameraden aus Medelby-Holt zur Unterstützung für den Rettungsdienst alarmiert. Bei einem Spaziergang mit dem Hund im Wallsbüller Wald verletzte sich die Patientin so, dass sie den Wald nicht mehr ohne Hilfe verlassen konnte. Aufgrund des unwegsamen Geländes im Wald, wurde die Patientin mittels einer Schleifkorbtrage von der Feuerwehr aus Medelby-Holt in zusammenarbeit mit den Kameraden aus Wallsbüll aus dem Wald gerettet und konnte so dem Rettungsdienst übergeben werden.

Feuer im Alten Bahnhof von Wallsbüll

(Foto: Benjamin Nolte) 

Wallsbüll | Kurz nach 14 Uhr heulten am Dienstagnachmittag in Wallsbüll (Kreis Schleswig-Flensburg), Meyn und Schafflund die Sirenen. Mit dem Stichwort „Zimmerbrand“ wurden die Einsatzkräfte in die Bahnhofstraße nach Wallsbüll alarmiert. 
Anwohner hatten die Feuerwehr gerufen, weil es im Alten Bahnhof zu einem Feuer mit starker Rauchentwicklung gekommen war. Geistesgegenwärtig schnappte sich die Mutter der dort lebenden Familie ihre Kinder und verließ umgehend das Gebäude. Alle Bewohner blieben unverletzt.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Rauch aus dem Gebäude. Der Einsatzleiter ließ umgehend weitere Kräfte nachalarmieren. So machten sich wenig später auch die Wehren aus Medelby und Osterby auf den Weg an den Einsatzort. Von mehreren Seiten aus begannen die Einsatzkräfte mit dem Aufbau der Wasserversorgung. Parallel gingen mehrere Trupps unter Atemschutz gegen die Flammen vor. 
Wie hoch der entstandene Schaden ist, ist noch völlig unklar. Die Löscharbeiten dauerten bis in den späten Nachmittag hinein an. Die Ortsdurchfahrt Wallsbüll musste während der Löscharbeiten voll gesperrt werden.

– Quelle: https://www.shz.de/22185262 ©2019

Unfall am frühen Morgen auf der B199

Einsatz: 15 – 2018

Um 06:37 wurde die Freiwillige Feuerwehr Wallsbüll zu einem Verkehrsunfall auf der B199 Richtung Schafflund gerufen. Dort kollidierten aus noch ungeklärter Ursache zwei Fahrzeuge miteinander. Die Fahrer der beiden Fahrzeuge wurden nur leicht Verletzt und zur Sicherheit durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. 

Die Feuerwehr Wallsbüll war mit 6 Kameraden vor Ort und stellte den Brandschutz sicher. Auch ausgelaufene Betriebsstoffe wurden durch die Feuerwehr von der Straße aufgenommen. 

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr Fahrbereit und wurden daher abgeschleppt. Nach 1 1/2 Stunden konnte die Vollsperrung der B199 wieder aufgehoben werden. 

Großbrand auf einem Hof in Lindewitt

Aus noch unklarer Ursache brannte in der Nacht zu Donnerstag frei gelagertes Stroh. Verletzt wurde niemand. 

(Foto: Sebastian Iwersen) 

Lindewitt | Der Brand eines Strohlagers hat in der Nacht zu Donnerstag nicht nur mehr als 100 Einsatzkräfte stundenlang in Atem gehalten, sondern auch einen immensen Schaden verursacht. Der Brand griff auf eine Lagerhalle über, in der Landmaschinen untergestellt waren.

Der vom Brand betroffene Landwirt selbst meldete das Feuer gegen 23.15 Uhr, nachdem er darauf aufmerksam gemacht worden war, dass sein Strohlager in Flammen steht. Die Rettungsleitstelle alarmierte sofort mehrere Feuerwehren aus der Umgebung sowie den Gefahrgut-Löschzug des Kreises Schleswig-Flensburg, da sich auf dem Gelände im Ortsteil Sillerup auch eine Biogasanlage befindet.

Als die ersten Einsatzkräfte an dem Gehöft eintrafen, brannte das im Freien gelagerte Stroh bereits lichterloh. Mit einem sofortigen Löscheinsatz konnten die Feuerwehrleute den Brand eindämmen. Durch die große Hitzeentwicklung hatte das Feuer aber bereits auf eine an die gelagerten Strohvorräte angrenzende Halle übergegriffen. Der Landwirt konnte noch einige Traktoren, Erntemaschinen und Anhänger aus der Halle ins Freie befördern – einige der Fahrzeuge und Geräte wurden durch die große Hitze jedoch erheblich beschädigt.

Durch den massiven Einsatz von Löschwasser konnten die mehr als 100 eingesetzten Feuerwehrleute von sechs Wehren aber einen Vollbrand der Lagerhalle und damit einen Totalverlust verhindern.

Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, da der große Stapel mit Stroh-Rundballen zum Ablöschen der Glutnester auseinandergezogen werden musste. Die Arbeiten an der Brandstelle dauerten bis zum Morgen an.

Zwei landwirtschaftliche Maschinen seien allerdings durch die Flammen zerstört worden, teilte die Polizei Flensburg am Donnerstag mit. Ein Übergreifen des Feuers auf eine in der Nähe gelegene Biogasanlage verhinderten die Einsatzkräfte. Laut Polizeiangaben entstand ein Sachschaden von rund 50.000 Euro.

Zur Brandursache konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

mit dpa

– Quelle: https://www.shz.de/21510547 ©2018

Neues Zuhause für Einsatzleitwagen

Wallsbüller Feuerwehr investiert 100 000 Euro in neues Fahrzeug und einen Anbau ans Gerätehaus. 

 

Gemeinsam mit den Wallsbüllern feiern sie die Einweihung der Fahrzeughalle: Bernd Brodda (stellvertretender Wehrführer v.l.), Björn Wagner (Wehrführer), Arno Asmus (Bürgermeister), Werner Asmus (ehemaliger Bürgermeister), Mark Rücker (Kreiswehrführer), Hans-Peter Petersen (Amtswehrführer) 

Wallsbüll | Ein großes geschmiedetes Schild der Freiwilligen Feuerwehr Wallsbüll an der Südwand der neuen Fahrzeughalle fällt sofort ins Auge, dabei wurde es bereits vor etwa 30 Jahren von Heinz Peitsch angefertigt. Jetzt wechselte es aber von seinem ebenerdigen Standort in luftige Höhen und wird demnächst sogar angestrahlt. Diese „Kunst am Bau“ passt vortrefflich zur Schlichtheit des Anbaus für den neuen Einsatzleitwagen. Zur offiziellen Übergabe begrüßte Bürgermeister Arno Asmus neben zahlreichen Ehrengästen auch Dorfbewohner, die zu dieser Feier eingeladen waren.

„Wir haben 100 000 Euro in unsere Feuerwehr investiert, ohne sparsame Wirtschaftsführung wäre das nicht möglich gewesen“, sagte er. In der letzten Wahlperiode habe Wallsbüll seine Schulden halbiert und die Rücklagen verdoppelt, dadurch sei allerdings auch ein Reparaturstau entstanden, der nun abgearbeitet werde, bevor man wieder zur alten Sparsamkeit zurückkehre. Die hohe Summe für die Feuerwehr sei gerechtfertigt und bedeute neben der Steigerung der Sicherheit auch eine Wertschätzung der 40 aktiven Kameraden und der Wehrführung. Sie würde die Feuerwehr auch technisch für die Jugend attraktiv machen und sei ein Zeichen an das Feuerwehrwesen im Amt Schafflund: „Wir sind bereit, aus eigener Kasse etwas für das Gemeinwesen im Amt zu tun.“ Dafür bedankte sich Amtswehrführer Hans-Peter Petersen: „Dank eures Einsatzleitwagens werden alle Feuerwehren im Amt unterstützt.“

Gemeindewehrführer Björn Wagner ließ den langen Weg von der Idee bis zur Anschaffung Revue passieren. Bereits 2016 habe es Gespräche mit dem damaligen Bürgermeister Werner Asmus über die Frage gegeben, wie man die Kameraden mit einem zusätzlichen Fahrzeug zum Einsatzort bringen könne, damit das Parken an der Einsatzstelle durch Privat-Pkw reduziert werde, und gemeinsam abgewogen: „Was muss es mindestens sein, und was ist machbar?“

 

Als sich dann die Chance bot, für 65 000 Euro den technisch hervorragend ausgestatteten Ford Transit Kombi als Einsatzleitwagen zu erwerben, war die Freude groß, denn seine Funktionalität ging weit über die ursprünglichen Ideen hinaus. „Mit den darin vorhandenen Funkgeräten können wir im Einsatz auf verschiedenen Frequenzen gleichzeitig und schnell kommunizieren“, nannte Björn Wagner ein Beispiel. Und als es um die Unterbringung des Fahrzeugs ging, habe Werner Asmus gesagt: „Wir machen etwas Vernünftiges.“ So entstand mit viel Eigenleistung ein sich harmonisch in das Gesamtensemble „Dorfgemeinschaftshaus“ einfügender Fahrzeughallenanbau.

Kreisbrandmeister Mark Rücker stellte das Engagement der Freiwilligen Feuerwehr in den Mittelpunkt: „Die Feuerwehr wird praktisch bei allen großen und kleinen Notlagen gerufen. Für den Bürger ist es beruhigend, dass sie rund um die Uhr einsatzbereit ist.“ Das neue Fahrzeug bedeute in erster Zeit sicher einen enormen Ausbildungsaufwand, aber: „Ich habe keine Zweifel, dass die Feuerwehr Wallsbüll diesen Herausforderungen gerecht wird.“

Christiane Decker, Pastorin und Seelsorgerin der Feuerwehr, überbrachte Segenswünsche und schenkte jedem Aktiven einen kleinen Engel. Für die Nachbarwehren sprach Wehrführer Benno Gasa aus Schafflund: „ Ein tolles taktisches Führungsfahrzeug, das schon mehrfach im Einsatz gewesen ist!“

– Quelle: https://www.shz.de/21412227 ©2018

Schafflund – Erneut größeres Feuer bei Erntearbeiten

(Foto: Benjamin Nolte)

Die Feuerwehren im ganzen Land sind im Dauereinsatz. Die anhaltende Trockenheit mit teils tropischen Temperaturen sorgt vielerorts für kleinere und größere Flächen- oder Waldbrände. Am Nachmittag geriet gegen 16.30 Uhr auf einem Feld nahe Schafflund eine Strohballenpresse in Brand. Als der Landwirt einen merkwürdigen Geruch bemerkte, steuerte er Traktor und Presse noch geistesgegenwärtig weg vom Feld, doch weit kam er nicht mehr. Kurze Zeit später stand die Rundballenpresse samt Traktor in Vollbrand. Auch das Feld, auf dem der Landwirt arbeitete war bereits in Brand geraten.

Sechs freiwillige Feuerwehren wurden alarmiert um zu verhindern, dass die Flammen in Richtung eines Wohnhauses nahe des Feldes zogen. Neben rund 100 Einsatzkräften der Feuerwehr rückten auch mehrere Landwirte mit großen Gülleanhängern aus, die innerhalb kurzer Zeit deutlich mehr Wasser heranschaffen können, als die Feuerwehr. Mit vereinten Kräften gelang es den Einsatzkräften bei 32 Grad in praller Sonne eine Ausbreitung der Flammen zu verhindern. Mit Wasser und Schaum wurde der brennende Traktor samt Presse abgelöscht. Auch hier kamen große Güllefahrzeuge zum Einsatz.

Für Einsatzleiter Benno Gasa von der freiwilligen Feuerwehr Schafflund der zweite Großeinsatz binnen weniger Tage. Er appellierte an den Landwirt seine Erntetätigkeiten nur dann fortzusetzen, wenn ein mit Wasser gefüllter Gülleanhänger am Feld in Bereitschaft steht. Der feine Staub der sich beim Pressen in den Maschinen bildet, kann sich bei diesen Temperaturen unheimlich schnell entzünden und binnen kurzer Zeit große Flächenbrände auslösen.

Schwierigkeiten bereiten den Feuerwehren und Landwirten mittlerweile auch die Beschaffung von Löschwasser an solch entlegenen Einsatzstellen. Zwar können mit den Gülleanhängern zehntausende Liter Wasser herangeschafft werden, doch müssen diese im Ernstfall auch irgendwo befüllt werden. Die Auen und kleinen Flüsse führen mittlerweile nicht mehr genügend Wasser. Ein Meter Wassertiefe brauche die großen Maschinen um Wasser ansaugen zu können.

Nochmals der Appell der Feuerwehr, die Gefahr von Wald- und Flächenbränden ist erneut gestiegen und ein Ende bzw. eine Entlastung derzeit nicht in Sicht. Vorsicht und Wachsamkeit also weiterhin oberstes Gebot.

Quelle: http://www.bos-inside.de/schafflund-erneut-groesseres-feuer-bei-erntearbeiten/ 28.07.18 (c)